DACH-Kultur - Hermann Hesse Siddharta

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1Erste Seite 2Hermann Hesse Siddharta 3Bunte Steine 4Fußballleidenschaft 5Arthur Schopenhauer
Seite 1/5
 
 
 

Siddharta

von Maria Teresa Norero

Siddharta (von Maria Teresa Norero)
 
Siddhartha ist eine Erzählung, geschrieben in den Jahren 1919 - 1922. 
 
Dieser Bildungsroman spielt im 6. Jahrhundert vor Christus in Indien. 
 
Siddhartha, ein junge Brahman, erfährt von seinem Vater über die Weden. 
Er widmet sein Leben der Suche nach dem Atman, dem All-einen, das in jedem Menschen ist. 
Seine Suche beginnt mit den Samana,  die Denker sind und als Asketen und Bettler leben. 
Sein Freund Govinda folgt ihm auf diesem Weg. 
 
Danach pilgert Siddharta zu Gotama, dem Buddha. Er glaubt, dass diese Lehre nur für Gotama gültig sei und  man durch eigener Erfahrungen lernen müsse. Er beschließt, seine Reise fortzuführen, während Govinda bei Gotama bleibt. 
 
Siddharta begegnet der Kurtisane Kamala, die seine Lehrerin in der Kunst der Liebe wird. Bald wird er Kaufmann, der den Erfolg und das Geld sucht. Nach einem  Traum verlässt er Kamala, ohne zu wissen, dass diese von ihm schwanger ist. 
 
Er kommt zu einem Fluss und will Selbstmord begehen; er versucht, sich zu ertränken, aber bald erkennt er, dass er so das Nirwana nicht mehr erreichen kann und  er ohne Fortschritt wieder geboren würde. Er schläft ein und bald findet er Govinda bei sich, der ihn aber nicht erkennt, ihm jedoch hilft, sein Ziel und noch einmal ein neues Leben zu finden. 
 
Siddharta arbeitet als Gehilfe eines Fährmanns (traghettatore), der die Erleuchtung erreicht hat und lernt, dem Rauschen des Flusses zu lauschen. 
 
Am Fluss trifft Siddharta Kamala, die zu dem sterbenden Gotama pilgert. Sie begleitet ihren Sohn, der auch Siddhartha heisst. Kamala stirbt wegen eines Schlangenbisses. 
 
Siddhartha möchte dem Sohn Bescheidenheit und Ruhe lehren. Aber der Junge ist rebellisch und sehr verschieden von seinem Vater: er läuft weg, wie es einmal Siddharta mit seinem Vater gemacht hatte. Siddhartha erkennt, dass er seinen Sohn loslassen muss und geht ihm auf seinem Weg zum Nirwana voran. 
 
Siddhartha findet die Erleuchtung und der Fährmann verlässt ihn. 
 
Siddharta trifft wieder Govinda und die zwei Freunde erzählen einander ihr Leben und ihre Philosophie. Siddhartha macht einen faszinierenden Monolog. 
 
Dieses Buch hat meinen jungen Studenten sehr gut gefallen, weil es über die Suche nach dem Sinn des Lebens spricht. Die Metapher der Flussufer, des Kontaktes mit der Natur, der Leere und die Einsamkeit sind die Orte, wo ein Mensch dem tiefen und intensiven Teil eines selbst (di se stesso) begegnet.
DACH-Kultur DeutschInVelletri Hermann Hesse Siddharta loslassen

Narziss und Goldmund 

von Anna Bartolucci


Narziß und Goldmund entstand in einer depressiven Periode in Hesses Leben, in der ihn starke Zweifel am Künstlertum plagten. Er versuchte seiner Existenz einen neuen Sinn zu geben.
Hesse begann mit der Niederschrift der Erzählung im Frühjahr 1927. Teile wurden im Verenahof in Baden und in Zürich geschrieben, der Hauptteil in Montagnola. Es gab zunächst drei Varianten für den Titel: Narziß oder der Weg zur Mutter, Das Lob der Sünde und Narziß und Goldmund mit dem Untertitel Geschichte einer Freundschaft, wofür sich Hesse schließlich entschied. Dieser Untertitel wurde für den Vorabdruck in der Zeitschrift "Die neue Rundschau" verwendet, entfiel jedoch 1930 in der Erstausgabe. 
Hesse griff mit dieser Erzählung das Problem der Polarität, das Künstlerproblem und das Mutterproblem auf, wie schon in seinen früheren Werken. 1928 schrieb er in dem Aufsatz "Eine Arbeitsnacht" über seine Arbeit an diesem Buch. Darin heißt es: „Eine neue Dichtung beginnt für mich in dem Augenblick zu entstehen, wo eine Figur mir sichtbar wird, welche für eine Weile Symbol und Träger meines Erlebens, meiner Gedanken, meiner Probleme werden kann. Die Erscheinung dieser mythischen Personen (Peter Camenzind, Knulp, Demian, Siddhartha, Harry Haller usw.) ist der schöpferische Augenblick, aus dem alles entsteht. Beinahe alle Prosadichtungen, die ich geschrieben habe, sind Seelenbiographien, in allen handelt es sich nicht um Geschichten, Verwicklungen und Spannungen, sondern sie sind im Grunde Monologe, in denen eine einzige Person, eben jene mythische Figur, in ihren Beziehungen zur Welt und zum eigenen Ich betrachtet wird."
 

Das Thema des Doppelgängers in der Literatur

Narziß ist Logos, Geist; Goldmund ist Natur, ein Künstler vom Eros beherrscht.

Sie leben ihr Leben unterschiedlich, sind aber voneineinander angezogen. 

Narziß schätzt Goldmund: Die Naturen von deiner Art, die mit den starken und zarten Sinnen, die Beseelten, die Träumer, Dichter, Liebenden, sind uns andern, uns Geistmenschen, beinahe immer überlegen. Eure Herkunft ist eine mütterliche". Und sagt: "Wir zwei, lieber Freund, sind Sonne und Mond, sind Meer und Land. Unser Ziel ist nicht, ineinander überzugehen, sondern einander zu erkennen und einer im anderen das sehen und ehren zu lernen, was er ist: des anderen Gegenstück und Ergänzungen". 

Narziß und Goldmund sind zwei Seiten derselben Münze, zwei Hälften eines vollständigen Menschen. Goldmund stellt vielleicht die unausgesprochene, dunkle Seite des Narziß dar.

Wir haben viele Beispiele für doppelte Wesen in der Literatur: “Der seltsame Fall des Dr. Jekyll and Mr. Hyde" von R. L. Stevenson ; "Traumnovelle" von Arthur Schnitzler; "Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde; "Der geteilte Visconte" von Italo Calvino. (Maria Teresa)

 

 

 

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